Herzlich Willkommen im GiessenerLand
 

Landkreis Gießen

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GießenerLand in Hessens grüner Mitte

Freizeit – GießenerLand – Destinationen - Geschichte – Kultur – Städte und Gemeinden – Unsere Nachbarn – Wirtschaft – politische Lage – Geografie – Geologie - Klima


Freizeit

Wald-, wasser- und pflanzenreich ist das GießenerLand in Hessens grüner Mitte. Das sanfte Mittelgebirge mit zahlreichen Fließgewässern, dem Lahntal, den Ausläufern von Taunus und dem vulkanischen Vogelsberg bietet besonders für Radler und Wanderer aber auch für Kanu-Freunde, Spaziergänger, Golfer, Läufer, Kultur- und Naturfreunden viele Freizeitmöglichkeiten.

Entspannung in der Natur und Kulturgenuss lassen sich hier hervorragend miteinander verbinden. Spuren der weit zurück in die Vergangenheit reichenden, regionalen Geschichte kann man heute noch an vielen kleinen und großen Kulturstätten und in Museen entdecken und nachspüren. Schlösser und Burgen, Gärten und Parks, Weltkulturerbe Limes oder die Kelten am Dünsberg sind wohl die bekanntesten Stätten im GießenerLand aber auch beeindruckende Klosteranlagen, Aussichtstürme mit schönen Ausblicken und viele weitere historische Stätte und Kleinoden laden zu Ausflügen ein.

GießenerLand – Landkreis Gießen

Das GießenerLand umfasst als Freizeitregion alle 18 Kommunen im Landkreis Gießen. Seit Juni 2000 engagiert sich der Kreisausschuss des Landkreises Gießen in der Förderung des Tourismus und der Naherholung.
Im Herbst 2000 entwickelten die Kreis-Kommunen unter Federführung der Kreis-Tourismusförderung das gemeinsame Logo „GießenerLand – Hessens grüne Mitte“. Zahlreiche interkommunale Projekte und Aktionen wurden seit dem unter dem Namen „GießenerLand“ umgesetzt und GießenerLand-Publikationen erstellt. Eine Übersicht zu den aktuellen GießenerLand-Publikationen finden Sie unter der Rubrik Service.

Destinationen - Reiseregion

Das GießenerLand verknüpft gleich drei Destinatonen, die als Reiseregionen Lahntal
Vogelsberg und Taunus bekannt sind. Als Urlaubsort ist das GießenerLand somit ein zentraler Ausgangspunkt, um Ausflüge, Wander- oder Radtouren ins Lahntal, in den Vogelsberg oder in den Taunus zu unternehmen.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen GießenerLandes blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits in der Altsteinzeit war es besiedelt und stets Durchzugsgebiet verschiedener Völker und Kulturen. Obwohl klimatische Bedingungen, Kriege und Überbauungen die Spuren dieser Vergangenheit teilweise zerstört haben, gibt es heute noch zahlreiche historische Zeugnisse und Spuren aus verschiedenen Epochen im GießenerLand zu entdecken. Die kulturhistorischen Stätten stellen wir in der Rubrik Sehenswertes vor.

Kultur

Kultur macht eine Region lebendig, zeigt die regionale Geschichte aber auch das Leben im hier und jetzt. Kultur bedeutet im GießenerLand über 300 Angebot an Veranstaltungen im Jahr, die in der Rubrik Veranstaltungen aufgelistet sind. Es bedeutet aber auch ein reges Vereinsleben oder regionale kulinarische Spezialitäten, wie den Bellschou (Hackbraten mit Zwiwelsoße) und Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen. Kunst und Geschichte bieten das Theater, die Kinos Film, regionale Musik- und Konzertreihen und zahlreiche Museen. Eine Kurzvorstellungen der Museen, Adressen der Bühnen oder Kinos und Konzertreihen im GießenerLand werden unter der Rubrik Kultur vorgestellt.

Städte und Gemeinden

Seit dem 1. August 1979 besteht der Landkreis Gießen - bis auf kleinere, unwesentliche Gebietsveränderungen – in seinem heutigen Territorialzustand mit acht Gemeinden und zehn Städten.

Die Universitätsstadt Gießen ist mit rund 87.000 Einwohner/-innen die größte Stadt im Landkreis Gießen. Danach folgen Stadt Pohlheim (18.200 Einw.), Stadt Grünberg (13.700 Einw.), Stadt Lich (13.450 Einw.), Stadt Linden (12.900 Einw.), Gemeinde Buseck (12.800 Einw.), Stadt Hungen (12.500 Einw.), Gemeinde Wettenberg (12.400 Einw.), Gemeinde Langgöns (11.600 Einw.), Gemeinde Reiskirchen (10.300 Einw.), Stadt Lollar (10.200 Einw.), Gemeinde Biebertal (10.150 Einw.), Stadt Laubach (9.600 Einw.), Stadt Staufenberg (8.350 Einw.), Gemeinde Heuchelheim (7.700 Einw.), Gemeinde Fernwald (6.700 Einw.), Gemeinde Rabenau (5.100 Einw.), und Stadt Allendorf/Lumda (4.150 Einw.).

In allen 18 Städten und Gemeinden zusammen leben rund 267.000 Menschen; davon ca. 33 % (87.000) in der Stadt Gießen. Die Städte und Gemeinden bestehen aus mehreren Stadt- und Ortsteilen, zusammen sind es 110 Orts- und Stadtteile.

Unsere Nachbarn

Das GießenerLand grenzt im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Landkreise Lahn-Dill-Kreis, Marburg-Biedenkopf, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis. Kooperationen und gute nachbarschaftliche Beziehungen prägen diese Gemeinschaft in der Mitte Hessens.

Wirtschaft

Rund 2/3 der Beschäftigten im GießenerLand sind in der Dienstleistungsbranche, 21 % im produzierenden Gewerbe und etwa 1 % in der Land- und Forstwirtschaft tätig.
Die größten Unternehmen in GießenerLand beschäftigen bis zu 8.000 Mitarbeiter.

Zahlreiche kleine Startup Unternehmen zeichnen die Region mit ihrem hohen Anteil an Studierenden als guten Wirtschaftsstandort mit kreativem Gründerklima aus. Ein bundesweiter Vergleich zum Gründerindex ergab für 2017, dass im GießenerLand 101 Firmengründer und –gründerinnen je 10.000 Einwohner angemeldet waren. Das ist in der Gründer-Bundesliga Platz 35 von insgesamt 403 ausgewerteten Städten  und Landkreisen.

Politische Lage

Der Landkreis Gießen ist zusammen mit vier Nachbarkreisen dem Regierungsbezirk Gießen zugeordnet. Die Landkreise bilden verwaltungstechnisch das Dach für die jeweils zugehörigen Städte und Gemeinden. Das oberste Organ des Landkreises ist der Kreistag. Er trifft die wichtigen Entscheidungen und überwacht die gesamte Verwaltung. Der Kreistag und der/die Landrat/Landrätin werden von den wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises gewählt.

Im Landkreis Gießen gewann in der Direktwahl am 7. Juni 2009 Anita Schneider (SPD) mit 54,8 Prozent der Stimmen und ist seitdem die erste Landrätin in Hessen. Sie wurde am 14. Juni 2015 mit 62,1 Prozent im Amt bestätigt. Hauptamtliche Kreisbeigeordnete sind Dr. Christiane Schmahl (Grüne) und Hans-Peter Stock (Freie Wähler). Kreistagsvorsitzender ist Karl-Heinz Funck (SPD).
Kreisgeschichte auf der Internetseite der Kreisverwaltung Gießen.

Geografie

Das GießenerLand gehört zu den idyllischen Mittelgebirgsregionen Hessens mit zahlreichen Feldern, Streuobstwiesen, Wäldern und Fließgewässern. Es erstreckt sich vom Gladenbacher Bergland im Nordwesten über das Lahntal bis in den Vogelsberg im Osten. Im Süden prägen die Ausläufer von Taunus und Wetterau die Landschaft.

Die Fläche des GießenerLandes umfasst 854 km², wobei 45 % Landwirtschaftsfläche, 35 % Waldfläche und etwa 18 % Siedlungs- und Verkehrsfläche die Region prägen. Von Westen nach Osten beträgt die max. Ausdehnung 44 km, während die Nord-Süd Spanne zwischen 21 km und 31 km variiert. (s. Rubrik:  Karten)

Rund 45 kleinere Fließgewässer und über 25 Seen und Teiche sorgen für Frische in dem sanften Mittelgebirge. Dabei ist die Lahn das einzige Fließgewässer im GießenerLand, das als Verkehrsweg genutzt wird und seit vielen Jahren zu Deutschlands beliebtesten Flüssen zum Kanu und Kajak fahren gehört.

Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet, der Krofdorfer Forst befindet sich zu 50 % im GießenerLand. Die vorherrschende Baumart des Krofdorfer Forstes sind Rotbuchen und Eichen.

Die höchsten Erhebungen im GießenerLand ist der Berge „Alte Höhe“ mit 535 Meter bei Laubach-Altenhain, der „Dünsberg“ mit 498 Meter bei Biebertal-Fellingshausen und der Berg „Gaulskopf“ mit 474 Meter nördlich von Langgöns-Espa. Die tiefsten Geländepunkte liegen im Horloff-Graben bzw. im Lehngraben (129 m ü. NN) einem Nebenarm der Horloff bei Hungen sowie in der Lahnmulde (Gießen 156 m ü. NN).

Welche Aktivitäten in unserer schönen Mittelgebirgslandschaft möglich sind, stellen wir in den Rubriken „Aktiv & Natur“, „Radrouten“ und „Wanderrouten“ vor.

Geologie

Geologisch lässt sich das GießenerLand in drei wesentliche Bereiche von West nach Ost einteilen. Die ältesten Gesteine befinden sich im Westen und werden dem Rheinischen Schiefergebirge zugeordnet. Das Rheinische Schiefergebirge ist ein Teil des variszischen Gebirges, das vor ca. 300 Millionen Jahren durch die Kollision zweier Kontinente aufgefaltet wurde. Dieses Gebirge wurde durch Verwitterung und Erosion weitgehend abgetragen und ist nur noch in Resten, wie dem Rheinischen Schiefergebirge vorhanden.

Die Gesteine des Schiefergebirges sind im Erdaltertum vor 408-290 Millionen Jahren entstanden. Im GießenerLand sind typische Gesteine dieses Gebiets Schiefer, Sandsteine, Quarzite, Kalksteine, Massenkalk sowie magmatische Gesteine, wie Diabase und Tuffe.

Auf die Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges folgt ein Nord/Süd gerichteter Senkungsbereich (etwa im Bereich der Lahn), welcher der Hessischen Senke zugeordnet wird. Die jüngeren Gesteine der Senke sind vor 280-200 Millionen Jahren abgelagerte Sedimente, wie Schotter, Tone, Sande, rote Sandsteine und Konglomerate.

Kleinräumig wird um Gießen der Senkungsbereich unterteilt in das Gießener Becken und die Gießener Schwelle, ein flacher Höhenrücken, der die Wasserscheide zur Wetterau bildet. Von Norden nach Süden stellen Lahntal, Gießener Becken, Gießener Schwelle und Wetterau eine große morphologische Mulde dar, die zusammen das Lahn-Dill-Bergland, Hintertaunus und Hochtaunus im Westen vom Vogelsberg im Osten trennen.

Erst im Tertiär vor ca. 60 Millionen Jahren wurde durch den Vogelsbergvulkanismus östlich der Hessischen Senke im GießenerLand die dritte geologische Einheit aufgesetzt. Der Vogelsberg ist mit seinen Basalten und Basalttuffen über eine Fläche von ca. 2200 km² das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas. Diese vulkanischen Aktivitäten reichten durch Bruchlinien weit nach Westen und so stehen auch die Burgen Gleiberg, Vetzberg und Staufenberg auf tertiären Basaltkuppen. Im Gebiet der Stadt Gießen entstanden die Erhebungen Schiffenberg und Hangelstein.

Mit dem Ende des Tertiärs entstanden das heutige Gewässernetz und die daraus folgenden Flussablagerungen aus lehmigen Kiesen und Sanden. Im darauf folgenden Quartär (vor 1,8 Mio. - 20.000 Jahren) bildeten sich durch Anwehungen von Lößlehm (staubfeiner toniger Sand) unterschiedlich starke Lößbedeckungen, was zu fruchtbaren Böden für die Landwirtschaft führte.

Klima

Das Klima im GießenerLand gehört zu den feucht-gemäßigten Klimazonen Deutschlands. Der kälteste Monat ist der Januar mit durchschnittlich −0,1 °C; am wärmsten wird es im Juli mit einem Mittel von 18,2 °C.
Mit durchschnittlich 31 mm Niederschlag ist der März, der Monat mit dem wenigsten Niederschlag, während der regenreichste Monat der Juni mit 66 mm Niederschlag ist. Der Frühling ist im GießenerLand vergleichsweise trocken.  Die durchschnittliche Sonnenscheindauer für den Landkreis beträgt 1.625 Stunden pro Jahr.

An- und Rundreise

LINK zu den Informationen: Auto, Bahn und Bus Verbindungen.


Bild: Lahnwanderweg bei Krofdorf-Gleiberg
Lahnwanderweg bei Krofdorf-Gleiberg
Bild: Radeln bei Heuchelheim
Radeln bei Heuchelheim
Bild: Paddelspaß auf der Lahn
Paddelspaß auf der Lahn