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Das historische „Wasserhaus“ Leihgestern wurde 1907 erbaut. Es ist im eigentlichen Sinne ein Wasserbehälter, denn die Quellen, die ihn speisten, liegen ca. 300m östlich entfernt auf dem Gelände des „Grillplatzes Leihgestern/Am Wasserhaus“.

Das imposante Bauwerk aus Lungenbasalt sicherte die erste zentrale Wasserversorgung der ehemaligen selbständigen Gemeinde Leihgestern und ist heute ein technisches Denkmal seiner Zeit.

Nach seiner Stilllegung verfiel das Gebäude und der Magistrat der Stadt Linden beschloß 2009 das Gebäude abreißen lassen. Es war Dietmar Reichel, der bürgerlichen Widerstand organisierte und gemeinsam mit dem Heimatverein Leihgestern und der NABU-Linden den Abriß verhindern konnte. In einer adhoc durchgeführten Unterschriften-Aktion unterstützten 1300 Einwohner die Initiatoren. Damit ließ die Stadt von Ihrem Vorhaben ab und man erreichte gemeinsam, daß das Denkmal saniert wurde. Dabei wurde u.a. die Eingangstür erneuert und mit dem Wappen eines ehemaligen Leihgesterner Rittergeschlechtes versehen. Heute ist das hist. Wasserhaus ein gern angenommener Ausflugsort inmitten der geschützten Streuobstwiesen und inzwischen auch Heimstatt der geschützten Fledermäuse. Seine herausragende geografische Lage läßt im unmittelbaren Nahbereich einen Blick über Leihgestern mit der ev. Kirche bis hin zur Main-Weser Bahn zu.

Weitere Infos: www.wasserhaus-leihgestern.de